Aufstellung am Elbufer: Hier steht Dresdens Superblitzer 159 jetzt
Dresden. Autofahrer auf dem Terrassenufer müssen in den kommenden Tagen besonders auf den Tacho achten. Der Blitzeranhänger mit dem Kennzeichen HWI-VE 159 hat einen neuen Standort bezogen und misst Tempo 30 bei den vorbeifahrenden Fahrzeuge direkt an der Elbe.
Das Terrassenufer gehört zu den zentralen Ost-West-Verbindungen der Innenstadt. Wegen der langen Geraden verleitet die Strecke außerhalb der Stoßzeiten immer wieder zu überhöhter Geschwindigkeit. Gerade im Bereich von Fußgängerüberwegen und Sichtachsen zur Altstadt gilt die Stelle jedoch als unfallträchtig.
Drei mobile Messgeräte auf Dresdens Straßen unterwegs
Mit der Neuaufstellung von HWI-VE 159 ist die Flotte der städtischen Blitzeranhänger aktuell wieder vollständig auf den Straßen verteilt. Ein zweites Gerät, der Anhänger HWI-VE 167, erfasst die Geschwindigkeiten in der Johannstadt auf der Dürerstraße in Fahrtrichtung Fetscherstraße. Durch den regelmäßigen Rückstau vor der Ampelkreuzung rollt der Verkehr während des Berufsverkehrs dort allerdings meist ohnehin nur im Schritttempo an der Kamera vorbei.
Der dritte Blitzeranhänger mit der Kennung HWI-VE 213 sichert derweil die Grünberger Straße in Weixdorf ab. Diese Route nutzen viele Pkw-Fahrer als Schleichweg, um Staus auf den Hauptverkehrsadern zu umfahren. Das Messgerät soll dort Anwohner vor Lärm schützen und das Tempo in den Wohnquartieren drosseln.
Stadt wechselt die Standorte in unregelmäßigen Abständen
Die Kommunale Verkehrsüberwachung versetzt die tonnenschweren, gegen Vandalismus geschützten Superblitzer regelmäßig ohne Vorankündigung. Die Geräte arbeiten über mehrere Tage hinweg vollautomatisch mit Akkubetrieb und benötigen kein Personal vor Ort.
Durch die wechselnden Einsatzorte will die Verwaltung den Kontrolldruck im gesamten Stadtgebiet hochhalten. Wie lange der Anhänger HWI-VE 159 am Terrassenufer stehen bleibt, behält die Stadtverwaltung wie gewohnt für sich.