Ast trifft Mutter in Mockritz, schwerer Unfall auf der A17
Dresden. Feuerwehr und Rettungsdienst haben am Mittwochabend zwei Einsätze in Dresden bewältigt, bei denen insgesamt vier Menschen verletzt wurden, wie die Feuerwehr Dresden mitteilte. In Dresden-Mockritz stürzte ein großer Ast auf geparkte Autos und traf eine Mutter. Rund anderthalb Stunden später stießen im Tunnel Coschütz auf der A17 ein Lkw und mehrere Pkw zusammen.
Ast stürzt in Mockritz auf drei geparkte Autos
Kurz vor 18 Uhr rückten die Einsatzkräfte in die Hans-Thoma-Straße aus. Dort war aus bislang unbekannter Ursache ein etwa 15 Meter langer Ast einer Weide abgebrochen und auf drei geparkte Autos gestürzt. In einem der Wagen saß eine 41-jährige Frau mit ihren drei Kindern. Sie wollte gerade aussteigen, als der Ast sie traf und verletzte. Die Einsatzkräfte brachten die Frau aus dem Gefahrenbereich und übergaben sie dem Rettungsdienst, der sie nach einer Erstversorgung in ein Krankenhaus brachte.
Die drei Kinder blieben körperlich unverletzt. Weil sie sichtlich unter dem Eindruck des Geschehens standen, betreute sie ein Kriseninterventionsteam, anschließend wurden sie ihrem Vater übergeben. Die Feuerwehr trug weitere Teile der Weide ab, um Gefahren auszuschließen. Im Einsatz waren 22 Kräfte.
Lkw und Pkw stoßen im Tunnel Coschütz zusammen
Gegen 19.23 Uhr kam es auf der A17 in Fahrtrichtung Dresden im Tunnel Coschütz zu einem Unfall mit einem Lkw und mehreren Pkw. Die Ursache ist bislang unklar. Drei Menschen wurden verletzt, einer davon schwer, zwei leicht. Ein Notarzt und der Rettungsdienst versorgten die Verletzten, zwei von ihnen kamen mit Rettungswagen in Krankenhäuser.
Bei dem Zusammenstoß traten größere Mengen Betriebsstoffe aus, die die Feuerwehr band und aufnahm. Im Einsatz waren rund 50 Kräfte. Für die Rettungs- und Aufräumarbeiten musste die A17 in Richtung Dresden voll gesperrt werden.