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40 Rettungskräfte angerückt: Küchenbrand macht Wohnung in Dresden unbewohnbar

Symbolbild: Zwei Feuerwehrleute in beige-gelber Schutzkleidung hocken auf dem Gehweg an roten Feuerwehrschläuchen. Auf der Jacke steht „FEUERWEHR DRESDEN“. Im unscharfen Hintergrund ist ein rotes Feuerwehrfahrzeug zu sehen.
Großeinsatz in der Leipziger Vorstadt: Nach einem Küchenbrand auf der Kunzstraße ist eine Wohnung unbewohnbar. Rund 40 Kräfte der Feuerwehr Dresden rückten aus und löschten das Feuer. Verletzt wurde zum Glück niemand. Symbolbild: Feuerwehr Dresden
Mit Drehleiter und schweren Atemschutz-Trupps rückten mehrere Wachen in die Leipziger Vorstadt aus. Wie sich die Mieter vor dem Eintreffen der Retter ins Freie retteten und wie es jetzt an der Kunzstraße aussieht.

Dresden. Nach einem Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Leipziger Vorstadt ist eine Wohnung im zweiten Obergeschoss nicht mehr bewohnbar. Verletzt worden sei niemand, wie die Feuerwehr Dresden am 14. September mitteilte.

Der Brand sei seit 18.35 Uhr an der Kunzstraße im Einsatz gewesen. Beim Eintreffen der Feuerwehr habe dichter, dunkler Rauch aus einem Fenster der betroffenen Wohnung gedrungen. Zunächst habe der Verdacht bestanden, dass sich noch Personen in der Wohnung befinden könnten.

Menschenrettung und Brandbekämpfung unter Atemschutz

Daraufhin seien weitere Kräfte nachgefordert worden. Mehrere Trupps unter Atemschutz seien zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in das Gebäude geschickt worden. Parallel sei eine Drehleiter in Stellung gebracht worden, um eine mögliche Rettung von außen zu unterstützen.

Der Brandherd habe sich in der Küche der Wohnung befunden. Er sei mit einem Strahlrohr gelöscht worden. Bei der anschließenden Kontrolle hätten sich keine Personen in der Brandwohnung befunden. Die Mieter hätten sich zuvor selbstständig in Sicherheit bringen können.

Bewohner verließen das Haus rechtzeitig

Weitere Bewohnerinnen und Bewohner des Mehrfamilienhauses seien bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr durch Kräfte der Polizei gewarnt worden und hätten das Gebäude selbstständig verlassen. Eine Person sei vorsorglich durch den Rettungsdienst untersucht worden, eine weitere medizinische Versorgung sei aber nicht erforderlich gewesen.

Die Feuerwehr führe derzeit umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durch. Die Brandwohnung sei wegen der Brand- und Rauchschäden nicht mehr bewohnbar. Die angrenzenden Wohnungen seien auf möglichen Brandrauch und Löschwasserschäden kontrolliert worden; dabei seien keine entsprechenden Schäden festgestellt worden.

Großeinsatz mit 40 Kräften

Im Einsatz seien 40 Kräfte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt und Übigau, der Rettungswachen Pieschen und Trachau sowie der A-Dienst und der U-Dienst. Der Einsatz werde voraussichtlich innerhalb der nächsten Stunde beendet.