Ein Goldfund könnte einer Gemeinde in Sachsen mehrere Zehntausend Euro bescheren. Ein Klärwärter des Abwasserbetriebes im südlich von Dresden gelegenen Bannewitz hatte im Oktober beim Rasenmähen kleine Goldbarren entdeckt, wie Bürgermeister Heiko Wersig sagte. Der Mann meldete die Entdeckung, daraufhin fand das Ordnungsamt an einem Regenrückhaltebecken zehn Barren je einer Unze. Die «Bild» berichtete.
Gold stammt nicht aus Straftat
«Wir haben die Polizei hinzugezogen, damit wir sicher sind, dass es nicht aus einer Straftat heraus abgelegt oder verloren wurde», erzählte Wersig. Das war laut Angaben eines Polizeisprechers nicht der Fall. Die Barren ließen sich keinem Verbrechen zuordnen.
Auch einen Eigentümer machten die Ermittler nicht aus. Gut ein Dutzend privater Hinweise, unter anderem auch aus Hamburg, ging ein. Niemand konnte jedoch anhand der Seriennummer nachweisen, rechtmäßiger Eigentümer zu sein.