Die Imagekampagne «So geht sächsisch» richtet ihren Blick nach Fernost. Unter dem Slogan «Taiwan trifft Sachsen» wird ab sofort für die kulturelle Verständigung zwischen dem Insel- und dem Freistaat geworben. «In acht Clips, die auf Instagram, TikTok und LinkedIn ausgespielt werden, erklären Kinder auf unterhaltsame Weise die Traditionen Taiwans - ganz im Stil der bekannten 'Dingsda'-Fernsehsendung», teilte die Staatskanzlei in Dresden mit.
Sachsen und Taiwan verbindet enge Partnerschaft
«Sachsen und Taiwan verbindet seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft – wirtschaftlich wie kulturell. Mit der Ansiedlung von TSMC in Dresden gewinnt diese Verbindung weiter an Dynamik und internationaler Strahlkraft», betonte Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU). Umso wichtiger sei es, neben der wirtschaftlichen Zusammenarbeit auch den kulturellen Austausch zu stärken. Formate wie «Taiwan trifft Sachsen» könnten Neugier wecken, das Verständnis fördern und Menschen unterschiedlicher Kulturen verbinden.
Das taiwanische Unternehmen TSMC ist der weltweit größte Auftragshersteller für Halbleiter und Chips und errichtet mit weiteren Firmen aktuell ein Halbleiterwerk in Dresden, das 2027 in Betrieb gehen soll.
Viele kulturelle Aktivitäten Taiwans in Dresden
Mit der Miniserie an Clips lenkt Sachsen erneut den Blick auf Aktivitäten der taiwanischen Community im Freistaat. So wird im Juni etwa der «Taiwan Culture Monat» begangen. Verschiedene taiwanische Kultureinrichtungen präsentieren Musik, Tanz, Film, Kunst und Kulinarik und machen so die pazifische Inselrepublik in Sachsen erlebbar. Vom 12. bis 15. Juni findet im Festspielhaus Hellerau die internationale Gastspielreihe «Taiwan Moves» statt.
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