«Wenn alle Brünnlein fließen ....»: Das bekannte deutsche Volkslied klingt auch in diesem Jahr in Dresden eher wie ein Kampflied. Denn pünktlich zu Beginn der Brunnensaison ist ein Streit über Zuständigkeiten und Kürzungen für die 82 Brunnen, Wasserspiele und Trinkbrunnen entbrannt. Holger Zastrow, vormals Landeschef der FDP in Sachsen und nunmehr Dresdner Stadtrat für das «Team Zastrow», forderte, Umweltbürgermeisterin Eva Jähnigen (Grüne) die Obhut für die Brunnen zu entziehen.
«Der Oberbürgermeister sollte die Brunnen zur Chefsache zu machen», sagte Zastrow der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf seinen ehemaligen Parteifreund, OB Dirk Hilbert (FDP). Die Stadt habe etwa auf der Hauptstraße eine sogenannte Nebeldusche für fast 50.000 Euro aufgestellt, aber «angeblich kein Geld für Brunnen».