Mit freiwilligen Arbeitszeitkonten für die Lehrkräfte will Sachsen den akuten Unterrichtsausfall an den Schulen eindämmen. Das Modell werde zum kommenden Schuljahr 2026/27 eingeführt, teilte das Kulturministerium mit. Die Lehrkräfte, die sich dafür entscheiden, sollen zunächst einige Jahre ein oder zwei Unterrichtsstunden mehr geben und das dann später mit weniger Arbeit wieder ausgleichen.
Entscheiden sich viele Lehrkräfte für ein solches Arbeitszeitkonto, könnte zumindest in den nächsten Jahren ein deutliches Plus an Unterrichtsstunden zustande kommen. «Ich ermutige unsere Lehrerinnen und Lehrer ausdrücklich zur Teilnahme. Je mehr von dieser Option Gebrauch machen, desto weniger Unterricht fällt in der aktuell besonders herausfordernden Zeit in Sachsen aus», erklärte Kultusminister Conrad Clemens (CDU).