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Luchsin Alva sorgt für ersten Nachwuchs im Erzgebirge

Luchsin Alva sorgt für ersten Nachwuchs im Erzgebirge
Rund 300 Jahre lang gab es keine wilden Luchse mehr in Sachsen. (Symbolbild) / Foto: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa
Von: DieSachsen News
Erstmals seit fast 300 Jahren gibt es wieder Luchsnachwuchs im Erzgebirge. Alva und ihre zwei Jungen tappen im Eibenstocker Forst in eine Fotofalle.

Gut eineinhalb Jahre nach der Auswilderung der Luchsin Alva im Eibenstocker Forst ist der erste Nachwuchs aufgetaucht. Das Weibchen sei mit zwei Jungen in eine Fotofalle getappt, teilte das Sächsische Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie mit. 

Dies sei die erste Luchs-Fortpflanzung in Sachsen seit fast 300 Jahren, hieß es weiter. An den letzten nachweislich erlegten Luchs im Bundesland erinnert in der Sächsischen Schweiz ein Luchsstein. Er ist auf den 3. April 1743 datiert. Die Raubkatze galt seitdem als ausgestorben.

Alva stammt aus der Schweizer Gebirgsregion Jura und hatte dort bereits Jungtiere aufgezogen. Sie war Anfang März 2024 eingefangen und nach dreiwöchiger Quarantäne in Sachsen ausgewildert worden. Im Laufe der Zeit waren im Zuge des Projekts «RELynx Sachsen» drei männliche Tiere hinzugekommen. Ziel des Projekts ist es, eine neue Population im Erzgebirge zu etablieren.

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