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KNDS will Beschäftigtenzahl Schritt für Schritt erhöhen

KNDS will Beschäftigtenzahl Schritt für Schritt erhöhen
Ministerpräsident Michael Kretschmer würdigt den Beitrag von KNDS in Görlitz für die Sicherheit in Deutschland. / Foto: Robert Michael/dpa
Von: DieSachsen News
Mehr Investitionen, mehr Jobs: Der Rüstungshersteller KNDS baut in Görlitz aus und sucht nach weiteren Standorten. Was das für die Produktion und die Region bedeutet.

Das deutsch-französische Rüstungsunternehmen KNDS will seine Personalstärke im Görlitzer Werk Schritt für Schritt ausbauen. Momentan sind hier 300 Mitarbeiter beschäftigt, im Januar kommenden Jahres sollen es 420 sein, sagte Florian Hohenwarter, Geschäftsführer von KNDS Deutschland, bei einem Besuch von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) vor Ort. Mit dem weiteren Hochlaufen des Werkes würden die Zahlen in den kommenden Jahren noch deutlich steigen. Gleichzeitig schreite die Transformation des Standortes in hoher Geschwindigkeit voran.

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Im Görlitzer Werk werden Komponenten für Panzer gebaut

Der Panzerbauer KNDS hatte das Görlitzer Werk 2025 vom Schienenfahrzeughersteller Alstom übernommen. Damals hieß es, von den 700 Beschäftigten würden 580 übernommen. In Görlitz werden Komponenten für den Radpanzer Boxer, den Kampfpanzer Leopard 2, den Schützenpanzer Puma, geschützte Fahrzeuge der Bundeswehr sowie sogenannte Missionsmodule gefertigt. In die Umrüstung der Produktion wurden laut von KNDS rund 100 Millionen Euro investiert. 2029 soll das Werk seine volle Auslastung haben. 

KNDS will insgesamt rund eine Milliarde Euro investieren

Nach Aussagen von Hohenwarter sucht KNDS weiter nach Standorten in Deutschland. Insgesamt wolle man rund eine Milliarde Euro investieren. Die Leopard-Produktion werde sich verdreifachen, beim Boxer versechsfachen und beim Puma verdoppeln. Stückzahlen nannte der Geschäftsführer nicht. «Die Kernherausforderung, die wir als KNDS haben, ist: Wir müssen schneller werden, wir müssen mehr produzieren, und natürlich werden wir weiterhin qualitativ und technologisch führend bleiben.»

Kretschmer würdigte den Beitrag des Görlitzer Werkes zur Wehrhaftigkeit Deutschlands. Jeder Handschlag, der bei KNDS in Görlitz gemacht werde, sei ein Beitrag zur Sicherheit, sagte er vor der Belegschaft. «Die Produkte, die hier hergestellt werden, sind die Grundlage dafür, für ein freies, gutes Leben in Deutschland und Europa.»

Industrielle Stärke für Wehrhaftigkeit unerlässlich

Hohenreiter ging auch auf die Diskussion um Rüstungsindustrie in Deutschland ein. «Das, was wir hier machen mit diesen Fahrzeugen, ist nicht dazu gedacht, im Einsatz zu sein. Das ist dazu gedacht, das Training zu unterstützen (...) als Versicherung für den Fall der Fälle.» Wehrhaftigkeit habe auch mit industrieller Stärke für die Industrien zu tun, die für die Ausstattung des eigenen Militärs notwendig sind. 

KNDS ging aus dem Zusammenschluss von Krauss-Maffei Wegmann und Nexter hervor und versteht sich als ein führender europäischer Hersteller militärischer Landsysteme mit Sitz in Deutschland und Frankreich.

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