An sächsischen Schulen sind im ersten Schulhalbjahr 9,1 Prozent der eigentlich vorgesehenen Unterrichtsstunden ausgefallen. Nach Ansicht von Kultusminister Conrad Clemens (CDU) sind das noch immer viel zu viele. Dennoch sieht er einen positiven Trend. Denn der sogenannte planmäßige Ausfall sank bezogen auf den gleichen Zeitraum des vorigen Schuljahres um 10,8 Prozent.
Insgesamt fielen planmäßig 3,3 Prozent der Unterrichtsstunden aus (erstes Halbjahr 2024/25: 3,7 Prozent). Spürbar ging der Stundenausfall bei den Oberschulen zurück - von 8 auf 5,9 Prozent. Bei den Grundschulen stieg er sogar etwa an - von 0,9 auf 1,4 Prozent. Außerplanmäßig lag der Ausfall über alle Schularten hinweg bei 5,8 Prozent (5,7).