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Springmine bei Krostitz entdeckt und gesprengt

Springmine bei Krostitz entdeckt und gesprengt
Symbolbild Polizei mit Blaulicht auf nasser Straße bei Nacht (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Von: Marek Nowak
Am Dienstagabend hat ein Sondengänger in Krostitz eine Springmine entdeckt. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst sprengte den instabilen Fund später vor Ort.

Am Dienstagabend ist auf der Rackwitzer Straße zwischen Zschölkau und Rackwitz in Krostitz eine Springmine von einem Sondengänger entdeckt worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst sprengte den Fund später vor Ort.

Der Hinweisgeber hatte die Mine mit einem Metalldetektor gesondelt und danach die Polizei verständigt. Der angeforderte Kampfmittelbeseitigungsdienst stufte den Sprengkörper als so instabil ein, dass ein Abtransport nicht möglich war.

Polizei warnt vor Munition

Die Polizei weist darauf hin, dass Fundmunition grundsätzlich gefährlich ist und das Risiko nicht abgeschätzt werden kann. Auch alte Munitionsteile verlieren ihre Sprengkraft nicht.

Deformationen durch Aufschläge, Verwitterung und die chemische Zersetzung der Zündmittel erhöhen die Empfindlichkeit zusätzlich. Kampfmittel sollen nicht berührt und ihre Lage nicht verändert werden.

Betroffene sollen den Gefahrenbereich verlassen, andere Personen in der Nähe warnen und unverzüglich die Polizei über den Notruf 110 verständigen.

Weitere Informationen unter: https://www.polizei.sachsen.de/de/6946.htm