Logo Die Sachsen News
Nachrichten / Blaulicht

Anlagebetrug in Lichtenberg: Frau verliert mehr als eine Million Euro

Anlagebetrug in Lichtenberg: Frau verliert mehr als eine Million Euro
Symbolbild Polizei mit Blaulicht auf nasser Straße bei Nacht (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Von: Marek Nowak
Eine Frau aus Lichtenberg hat nach einem Anlagebetrug mehr als eine Million Euro verloren. Die Polizei nahm Ermittlungen auf und warnt vor hohen Renditeversprechen im Internet.

Am Samstagmorgen hat sich eine Frau aus Lichtenberg bei der Chemnitzer Kriminalpolizei gemeldet und einen Anlagebetrug angezeigt, der sie ein Vermögen gekostet hat.

Video lockt auf Betrugsseite

Im April dieses Jahres war die Frau im Internet auf ein KI-generiertes Video der ZDF-Talkrunde »Markus Lanz« aufmerksam geworden. In der glaubhaft wirkenden Sendung hatte eine angebliche Finanzexpertin über eine gewinnbringende Geldanlage gesprochen, die im Video verlinkt war. Die Geschädigte rief die Internetseite »Investhub 3.0« auf, meldete sich an und wurde kurz darauf zunächst von einer Frau und anschließend von einem angeblichen Broker angerufen.

Mehr aus dieser Kategorie

Überweisungen über Monate hinweg

Der Finanzdienstleister überzeugte die Lichtenbergerin von einer rentablen Geldanlage in Gold- und Ölressourcen sowie Kryptowährungen, sodass sie zunächst knapp 250 Euro investierte. Dem überschaubaren Anfangsbetrag folgten mehrere Überweisungen von knapp 10.000 Euro bis zu mehr als 460.000 Euro auf verschiedene Konten.

Polizei nimmt Ermittlungen auf

Durch den persönlichen Austausch per Telefon und Messengerdienste hielten die Betrüger die Frau über Monate hinweg bei der Stange. Als zuletzt die Telefonate mit dem angeblichen Broker ausblieben und die Frau bereits mehr als eine Million Euro investiert hatte, wurde ihr der Anlagebetrug klar und sie wandte sich an die Polizei. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Betruges aufgenommen und warnt eindringlich: Seien Sie misstrauisch bei hohen Renditeversprechen ohne Risiko. Prüfen Sie Anbieter und Plattformen sorgfältig - oft sind diese gefälscht. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Nehmen Sie sich Zeit zur Prüfung. Nutzen Sie unabhängige Beratungen, etwa durch die Verbraucherzentralen. Erstatten Sie im Betrugsfall Anzeige bei der Polizei. Seien Sie vorsichtig bei angeblichen »Rückhol-Angeboten« - auch diese sind oft Betrug. Weitere Informationen hat das Landeskriminalamt Sachsen auf seiner Homepage unter www.polizei.sachsen.de/de/so-entlarven-sie-anlagebetrug-im-internet-40992.html oder unter der im Suchfeld zu findenden Veröffentlichung »Schnelles Geld? Großes Risiko! - So entlarven Sie Anlagebetrug im Internet« bereitgestellt.

Dieser Text basiert auf einer offiziellen Behörden-Information und wurde mit Hilfe von KI erstellt.