Das Lernhaus für die Universitätsschule Dresden kommt! Mit großer Mehrheit wurde in der Stadtratssitzung am 31. März der Schulneubau für die Universitätsschule Dresden angenommen. In der Projektpräsentation ist als Baubeginn 2026, als Nutzungsbeginn 2029 festgehalten. Entstehen soll für 46 Millionen Euro ein Schulbau für etwa 1.100 Kinder und Jugendliche in den Klassenstufen 1 bis 12. Sie bereiten sich auf alle allgemeinbildenden Schulabschlüsse vor: Hauptschulreife, Mittlere Reife (Realschulabschluss) und Hochschulreife (Abitur).
Dresden als Ort der Innovation stützen
In einem Änderungsantrag formulierte Matthias Dietze, CDU, den Vorwurf, es handele sich bei dem Entwurf um "Luxusstandard". Dana Frohwieser, Fraktionsvorsitzende SPD, und Katharina Ringel, Bündnis90/Die Grünen, ordneten den Vorwurf ein.
Dana Frohwieser zeigte sich beeindruckt von der Rede der Schülerin und stellte klar: "Ein pädagogisches Konzept ist kein Luxus. Die Universitätsschule bekommt keinen Quadratmeter mehr als für jede öffentliche Schule in der Schulbauleitlinie festgehalten." Katharina Ringel ergänzte, dass die im Änderungsantrag angesprochenen Kosten für Klettergerüste lediglich den Umzug an den neuen Standort und die Sicherheitsabnahme umfassen. Die Klettergerüste selbst wurden mit Spenden des Schulfördervereins angeschafft.
Die grüne Stadträtin mahnte ihre Kolleg:innen: "Dresden war schon immer ein Ort der Innovation. Inspiration dafür entsteht auch aus einer anregenden Umgebung. Lassen Sie die wenigen Gemeinschaftsschulen in Dresden mit der Zeit gehen." Zudem hob sie die Zusammenarbeit zwischen der Schule und der Forschungsstelle Universitätsschule ForUS an der TU Dresden hob sie als beispielhaft vor: "Wie nirgends sonst entsteht hier eine Kooperation aus Wissenschaft und Praxis."