Mitarbeiter der TU Dresden unterstützen Filmprojekt für krebskranke Kinder
Ein Film für krebskranke Kinder
Die Mittel fließen in ein Filmprojekt am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden. Ziel ist es, krebskranken Kindern ihre Therapie verständlich zu erklären und ihnen Ängste vor der Behandlung zu nehmen. Gerade bei komplexen Verfahren wie der Protonentherapie ist es wichtig, jungen Patientinnen und Patienten früh Orientierung zu geben und Vertrauen aufzubauen.
Der geplante Film richtet sich nicht nur an die Kinder selbst, sondern auch an ihre Familien. Viele von ihnen kommen für mehrere Wochen nach Dresden, um die Therapie zu begleiten. Der Film soll helfen, Abläufe transparent zu machen, Unsicherheiten zu reduzieren und den Einstieg in die Behandlung zu erleichtern.
Eine Krebserkrankung im Kindesalter stellt Familien vor enorme Herausforderungen. Neben der medizinischen Versorgung spielt auch die verständliche Aufklärung eine wichtige Rolle. Genau hier setzt das Projekt an: Mit anschaulichen Bildern und kindgerechter Sprache sollen komplexe Therapieabläufe greifbar gemacht werden.
„Für Kinder und ihre Familien ist eine Krebstherapie mit vielen Unsicherheiten und Ängsten verbunden. Ein Film, der die Behandlung altersgerecht erklärt, kann helfen, Vertrauen aufzubauen und den Einstieg zu erleichtern“, erklärt Prof. Mechthild Krause vom Universitätsklinikum.
Auch für die beteiligte Professur ist die Spende Ausdruck gelebter Verantwortung. „Wissenschaft endet nicht an der Tür des Labors. Wir möchten ein Projekt unterstützen, das Kindern konkret hilft“, betont Prof. Gianaurelio Cuniberti.
Mit der Initiative zeigt die TU Dresden, wie wissenschaftliche Arbeit und gesellschaftliches Engagement zusammenwirken können – und wie konkrete Hilfe dort ankommt, wo sie dringend gebraucht wird.