In Hoyerswerda ist es zu einem Fall von Betrug durch falsche Beamte gekommen. Eine Frau erhielt zwischen dem 28.07.2026 und dem 07.08.2026 einen Anruf von einem Mann, der sich als Polizeibeamter ausgab. Er warnte sie vor einer angeblichen Verbrecherbande und brachte sie dazu, ihr Geld in Gold anzulegen. Über eine weitere Telefonnummer wurde sie an einen vermeintlichen Goldkauf vermittelt. Nachdem die Frau eine Kaufbestätigung erhalten hatte, überwies sie insgesamt 27.400 Euro. Der Fall wurde am 10.08.2026 polizeibekannt, der Kriminaldienst des Polizeireviers Hoyerswerda ermittelt. Solche Betrugsmaschen sind für die Opfer besonders belastend, weil die Täter gezielt Angst erzeugen und sich als vertrauenswürdige Amtspersonen ausgeben.
Häufig behaupten sie, Bargeld oder Wertgegenstände seien zu Hause oder auf der Bank nicht mehr sicher. Um ihre Aussagen glaubwürdiger wirken zu lassen, nutzen die Täter oft Call ID Spoofing. Dabei erscheint auf dem Display der Angerufenen eine manipulierte Rufnummer, die den Anruf seriös wirken lässt. Die Polizei weist deshalb ausdrücklich darauf hin, sich am Telefon nicht unter Druck setzen zu lassen. Wer einen solchen Anruf erhält, sollte das Gespräch beenden und nicht auf Forderungen eingehen. Grundsätzlich gilt: Die Polizei fordert niemals Geldbeträge am Telefon oder bittet darum, Vermögen in Gold, Bargeld oder andere Werte umzuschichten. Bei dem geringsten Zweifel ist es ratsam, selbst bei der zuständigen Behörde anzurufen und den Sachverhalt zu überprüfen. Nur so lässt sich verhindern, dass Betrüger mit Angst und Zeitdruck Erfolg haben.