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Katzensprung-Ticket ab August auch beim Buspersonal erhältlich

Katzensprung-Ticket ab August auch beim Buspersonal erhältlich
Symbolbild Bus / pixabay REDioACTIVE
Von: Uwe Tschirner
Das erweiterte Katzensprung-Ticket der Länderbahn kann ab 1. August 2026 nicht nur im Zug, sondern auch bei fünf regionalen Busunternehmen gekauft werden. Damit wird der Zugang zum Nahverkehr in Ostsachsen noch einfacher.

Ticketkauf nun auch direkt im Bus

Ab dem 1. August können Fahrgäste das erweiterte Katzensprung-Ticket der Länderbahn GmbH (DLB/trilex) nicht nur im Zug, sondern auch direkt beim Buspersonal erwerben. Möglich ist das bei den fünf örtlichen Busunternehmen Lassak Reisen, Omnibusunternehmen Gottfried Beck, Omnibusbetrieb Siegfried Wilhelm, Regionalbus Oberlausitz GmbH und SchmidtSchwarz GmbH.

Mit der neuen Verkaufsmöglichkeit soll der Fahrschein im Alltag leichter nutzbar werden. Wer spontan unterwegs ist, kann das Ticket damit auch dann kaufen, wenn der Weg zur Bahn über den Bus führt.

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Erweiterter Geltungsbereich seit Mitte Juni

Das Katzensprung-Ticket wurde bereits am 14. Juni  auf weitere Orte rund um Bautzen, Bischofswerda und Wilthen ausgedehnt. Seitdem können Fahrgäste mit dem Ticket nicht nur mehr Busse nutzen, sondern auch viele weitere Orte im Übergangsbereich erreichen.

Dadurch ist es möglich, bis in das VVO-Tarifgebiet zu fahren und dort in den Tarifzonen 10 (Dresden) und 31 (Radeberg) flexibel unterwegs zu sein. Vor der Erweiterung war für den Weg zum Zug nach Dresden lediglich der Stadtverkehr in den drei genannten Städten enthalten.

Gültige Zeiten für Arbeitstage und Wochenenden

Das Katzensprung-Ticket gilt montags bis freitags ab 9 Uhr bis 3 Uhr früh am Folgetag. An Samstagen, Sonntagen sowie an gesetzlichen Feiertagen in Sachsen ist es bereits ab 0 Uhr bis 3 Uhr am Folgetag gültig.

Der Fahrschein kann weiterhin wie gewohnt über die Länderbahn GmbH gekauft werden. Die neue Bus-Vertriebsmöglichkeit ergänzt also den bisherigen Verkauf, ersetzt ihn aber nicht.

Übergangslösung für den Nahverkehr in Ostsachsen

Die Ausweitung von Gültigkeit und Vertrieb ist Teil der tariflichen Übergangslösungen im neuen Zweckverband Verkehrsverbund Ostsachsen (ZVVO). Der Verband entstand zum 1. Januar 2026 durch die Eingliederung des Zweckverbandes Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) in den Zweckverband Verkehrsverbund Oberelbe (ZVOE).

Ziel ist ein einheitliches Tarifsystem für ganz Ostsachsen, das die engere Verflechtung mit Dresden und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in der Region berücksichtigt. Bis ein neuer Ostsachsen-Tarif eingeführt wird, sollen Übergangslösungen das Pendeln und Umsteigen zwischen den Tarifgebieten vereinfachen.

Uwe Tschirner
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Uwe Tschirner

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