Kamenz. Der Freistaat Sachsen unterstützt den Zweckverband Verkehrsverbund Ostsachsen (ZVVO) mit einer Million Euro bei der Entwurfs- und Genehmigungsplanung für Ladeinfrastruktur von Batteriezügen. Gefördert wird unter anderem die Strecke der S8 zwischen Dresden und Kamenz, auf der ab Ende 2031 batterieelektrische Züge ohne Dieselantrieb verkehren sollen. Sachsens Infrastrukturministerin Regina Kraushaar bezeichnete die Entscheidung für klimafreundliche Züge als „jede Unterstützung wert“.
Die Planung umfasst Ladepunkte an Abstell- und Endpunkten, darunter in Ottendorf-Okrilla Nord und Königsbrück sowie auf weiteren Linien wie der S7 nach Königsbrück. Für die S8 ist auch eine Durchbindung bis Hoyerswerda vorgesehen, die in das Gesamtkonzept integriert wird. Landrat Michael Geisler, Verbandsvorsitzender des ZVVO, betonte, dass die Beteiligung des Freistaats ein wichtiges Signal sei, um die Umstellung auf Batteriezüge zu ermöglichen. Die bereits abgeschlossene Vorplanung wurde vom ZVVO finanziert, die nun geförderte Planung erfolgt in Abstimmung mit der DB InfraGO AG. Die gesamten Planungskosten für die betroffenen Leistungsphasen belaufen sich auf rund fünf Millionen Euro.