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Die ersten Bautzner haben Glasfaser – der nächste Ausbauabschnitt startet

Die ersten Bautzner haben Glasfaser – der nächste Ausbauabschnitt startet
Foto: SachsenEnergie
Von: Uwe Tschirner
In Bautzen sind die ersten 7.200 Wohnungen an das Glasfasernetz angeschlossen. Während die Inbetriebnahme in Gesundbrunnen und im Allende-Viertel abgeschlossen ist, beginnt bereits der nächste Ausbauabschnitt.

Glasfaser erreicht die ersten großen Wohngebiete in Bautzen

In Bautzen ist ein wichtiger Schritt für den Breitbandausbau geschafft: Die ersten 7.200 Wohnungen sind an das Glasfasernetz angeschlossen. Damit profitieren zahlreiche Mieterinnen und Mieter bereits von einer deutlich leistungsfähigeren digitalen Infrastruktur. Abgeschlossen wurde der Ausbau im Wohngebiet Gesundbrunnen sowie im Allende-Viertel. Weitere Adressen im direkten Umfeld wurden ebenfalls erschlossen.

Am Projekt beteiligt waren SachsenEnergie mit ihrer Tochter SachsenGigaBit und die Energie- und Wasserwerke Bautzen GmbH (EWB) gemeinsam mit der Bautzener Wohnungsbaugesellschaft mbH (BWB) und der Bautzener Mietergenossenschaft GAIA eG. Insgesamt wurden 608 Wohnobjekte angeschlossen. Für die Umsetzung investierten die Partner rund 2,2 Millionen Euro.

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Vorteile für Haushalte und digitale Anwendungen

Mit dem Ausbau schafft Bautzen die Grundlage für eine moderne Internetversorgung in vielen Wohnquartieren. Glasfaser gilt als zukunftssichere Technologie und bietet hohe Übertragungsraten, stabile Verbindungen und kurze Reaktionszeiten. Das ist nicht nur für Streaming und Homeoffice wichtig, sondern auch für digitale Bildung, Videokonferenzen und viele weitere Anwendungen im Alltag.

„Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme schaffen wir die Grundlage für leistungsfähige digitale Zukunft in den Wohnungen der Bautzenerinnen und Bautzener“, sagt Jens Schaller, Geschäftsführer der SachsenGigaBit. Besonders im Vergleich zum Kupfernetz zeigt sich der Vorteil deutlich: Jeder Haushalt erhält eine eigene Leitung, sodass die Leistung auch bei paralleler Nutzung stabil bleibt.

Zusammenarbeit mit Wohnungsunternehmen als Erfolgsfaktor

Der Ausbau in Bautzen basiert auf einer strategischen Kooperation zwischen SachsenGigaBit und EWB, die bereits 2023 vereinbart wurde. Unter dem Leitgedanken „Aus der Region für die Region“ bündeln beide Unternehmen ihre Kompetenzen für den flächendeckenden Glasfaserausbau.

Die enge Zusammenarbeit mit den Wohnungsunternehmen hat sich dabei als besonders wirksam erwiesen. SachsenGigaBit trat als Kommunikationsanbieter auf, während die EWB ihre regionale Infrastruktur- und Baukompetenz einbrachte. Informationsveranstaltungen, Mieterfeste und persönliche Beratungen halfen dabei, offene Fragen frühzeitig zu klären und die neue Technik verständlich zu vermitteln.

Der nächste Ausbauabschnitt ist bereits vorbereitet

Während die ersten Gebiete nun in Betrieb gehen, laufen die Vorbereitungen für den nächsten Schritt bereits auf Hochtouren. Gemeinsam mit der EWB hat SachsenGigaBit im innerstädtischen Bereich weitere 2.500 Wohnungen an 500 Adressen für den Glasfaserausbau vorgesehen. Die Eigentümer wurden bereits angeschrieben und Ende Juni über das Vorhaben informiert.

Wichtig ist, dass die Verträge zur Verlegung eines Glasfaseranschlusses bis Ende Oktober an SachsenGigaBit zurückgesendet werden. Nur so können die Planungen rechtzeitig fortgeführt werden. Vereinzelt werden zudem noch wenige Adressen nachgezogen, die wegen besonderer Rahmenbedingungen nicht gemeinsam mit dem Hauptprojekt fertiggestellt werden konnten.

Informationen für Bewohner und Eigentümer

Alle Bewohnerinnen und Bewohner werden direkt vor der Inbetriebnahme informiert. Wer Fragen zu Anschlüssen, Tarifen oder zur Nutzung der neuen Glasfaserinfrastruktur hat, kann sich an den SachsenGigaBit-Shop in Bautzen wenden. Dort stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als Ansprechpartner zur Verfügung.

Mit dem Abschluss der ersten Ausbaugebiete und dem Start des nächsten Abschnitts entwickelt sich Bautzen Schritt für Schritt zu einem Standort mit leistungsfähiger digitaler Infrastruktur. Gleichzeitig zeigt das Projekt, wie regionale Partner beim Glasfaserausbau gemeinsam Tempo machen können – mit technischem Know-how, lokaler Nähe und einem klaren Blick auf die Anforderungen der Zukunft.

Glasfaser als langfristige Infrastruktur für die Region

Glasfaser ist nicht nur schneller als klassische Kupferleitungen, sondern auch energieeffizienter und weniger störanfällig. Für die Datenübertragung wird deutlich weniger Energie benötigt als bei kupferbasierten Netzen. SachsenEnergie verfolgt das Ziel, bis 2028 in Sachsen 200.000 Haushalte mit Glasfaser zu versorgen – auch in Bautzen ist der Ausbau Teil dieser langfristigen Strategie.

Als Kommunalversorger bringt SachsenEnergie ihre regionale Verankerung in den Ausbau ein. Die Kombination aus Ortskenntnis, gewachsenen Partnerschaften und technischem Know-how soll dazu beitragen, den Netzausbau effizient und verlässlich voranzubringen.

Uwe Tschirner
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Uwe Tschirner

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