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Bootsunglück auf dem Dreiweiberner See: 74-jähriger Angler tot gefunden

Bootsunglück auf dem Dreiweiberner See: 74-jähriger Angler tot gefunden
Foto: Uwe Tschirner
Von: Uwe Tschirner
Auf dem Dreiweiberner See in Lohsa ist ein 74-jähriger Angler nach einem groß angelegten Sucheinsatz tot aufgefunden worden. Feuerwehr, Polizei, Wasserwacht und Drohnenstaffel waren am Freitag im Einsatz.

Vermisster Angler auf dem Dreiweiberner See

Am Freitagvormittag ist es auf dem Dreiweiberner See in Lohsa zu einem tragischen Vorfall gekommen. Ein Bürger hatte dem Polizeirevier Hoyerswerda gemeldet, dass auf dem See ein geankertes Boot treibe, in dem sich keine Personen befänden. Fast zeitgleich ging im Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Görlitz der Hinweis ein, dass eine Angehörige ihren 74-jährigen Mann nicht mehr erreichen könne. Der Mann war mit seinem Boot zum Angeln auf dem Dreiweiberner See unterwegs gewesen.

Die ersten Suchmaßnahmen liefen umgehend an. Feuerwehrkräfte suchten mit einem Boot und einem Rettungshubschrauber die Wasserfläche und das Ufer ab. Dabei fanden die Einsatzkräfte zwar das Boot des Vermissten samt Angelausrüstung, der Angler selbst blieb jedoch zunächst verschwunden. Das Fahrzeug des Mannes stand in Ufernähe und bestätigte, dass er sich tatsächlich vor Ort aufgehalten hatte.

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Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und Wasserwacht

Im weiteren Verlauf wurde die Wasserschutzpolizei angefordert und kam mit einem eigenen Boot zum Einsatz. Zusätzlich unterstützte eine Drohnenstaffel der Feuerwehr Bautzen die Suche mit zwei Drohnen aus der Luft. Trotz der umfangreichen Maßnahmen ergaben sich zunächst keine weiteren Hinweise auf den Aufenthaltsort des 74-Jährigen. Auch die technische Suche über Wasser und aus der Luft brachte kein Ergebnis.

Über die vor Ort befindliche Wasserwacht wurden schließlich Taucher eingesetzt. Gegen 14 Uhr fanden sie in der Nähe des Bootes eine leblose Person. Eine alarmierte Notärztin konnte nur noch den Tod feststellen. Damit nahm das zunächst als Vermisstenfall eingestufte Geschehen eine tödliche Wendung.

Ermittlungen zu den Umständen dauern an

Nach dem Fund wurden Kräfte des Kriminaldauerdienstes und der Kriminaltechnik eingesetzt, um die Lage vor Ort zu sichern und Spuren zu dokumentieren. Die Kriminalpolizeiinspektion ermittelt nun zu den genauen Umständen des Bootsunglücks auf dem Dreiweiberner See. Angaben zu einer möglichen Ursache wurden zunächst nicht gemacht.

Uwe Tschirner
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Uwe Tschirner

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