Die Transferstelle für Cybersicherheit im Mittelstand hat im Juli die Arbeit aufgenommen. In den kommenden vier Jahren wird das Projekt kleine und mittlere Unternehmen, Handwerksbetriebe und Start-Ups kostenfrei und praxisnah bei der Prävention, Detektion und Reaktion auf Cyberangriffe unterstützen.
„Die Erhöhung des Cybersicherheitsniveaus kleiner und mittlerer Unternehmen in Deutschland ist von entscheidender Bedeutung, um im digitalen Zeitalter Verwundbarkeiten zu minimieren und wettbewerbsfähig zu bleiben. Angesichts der zunehmenden Bedrohungslage im Bereich der Cybersicherheit ist es unverzichtbar, den Mittelstand bedarfsgerecht und verständlich zu unterstützen, Orientierung zu geben und das Wissen in den Betrieben zu erhöhen. Genau das wollen wir mit einem starken Netzwerk an Partnern anpacken“, verdeutlicht Marc Dönges, Projektleiter der Transferstelle Cybersicherheit im Mittelstand.
Langfristiges Ziel des Projekts ist es, die Cyber-Resilienz von Unternehmen durch präventive Maßnahmen zu stärken. Hierzu wird proaktiv Kontakt mit den Unternehmen vor Ort hergestellt und Wissen über Veranstaltungen wie Web Impulse oder Orientierungsgespräche vermittelt. Auch Workshops und Train-the-Trainer-Formate sollen sukzessive die Handlungskompetenz im Bereich Cybersicherheit in den Unternehmen fördern. Ein Netzwerk von 30 regionalen Anlaufstellen, das in den kommenden Monaten aufgebaut wird, trägt die Inhalte und Angebote des Projekts bundesweit in die Regionen.