Bei der HOPE-Gala in Dresden zeigt sich einmal mehr, was möglich ist, wenn Herz, Engagement und Zusammenhalt aufeinandertreffen. Viola Klein, Initiatorin der Gala, bringt es auf den Punkt: „Die Ossis können das auch“.
Als die HOPE-Gala vor fast zwei Jahrzehnten ins Leben gerufen wurde, standen vor allem Kinder im Fokus, die dringend medizinische Hilfe gegen HIV benötigten. Heute sind viele von ihnen älter geworden, und so rücken folgerichtig auch Jugendliche und ihre Bildung stärker in den Mittelpunkt. Das Projekt HOPE Cape Town bleibt dabei ganzheitlich: Gesundheit, Förderung und Zukunftschancen gehen Hand in Hand.
Trotz der großen Finanzkürzungen, die weltweit viele Hilfsprojekte bedrohen, steht HOPE stabil da. Es ist unabhängig von Regierungsgeldern und muss keine Abstriche machen. „Wir haben nach wie vor drei Ärztinnen in Kapstadt und müssen niemanden entlassen“, betont Viola Klein. Dass das so ist, liegt auch an der besonderen Kraft, die aus Dresden und den neuen Bundesländern kommt.