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Stefanie Hertel zwischen Paraguay, Familie und neuer Musik

Stefanie Hertel ist am Sonntag bei der letzten Sendung "Immer wieder sonntags" zu sehen.
Im Herbst wird Stefanie Hertel eine Single veröffentlichen und ist am Sonntag bei der letzten Sendung "Immer wieder sonntags" zu sehen. Foto: FISCHERPRESS / Matthias Fischer
Von: Matthias Fischer
Stefanie Hertel meldet sich mit bewegenden Eindrücken aus Paraguay zurück und schwärmt von den Menschen und der gelebten deutschen Kultur vor Ort. Für die Sängerin geht es danach direkt weiter mit TV-Auftritt, Backbuch und neuer Single.

Beeindruckende Begegnungen in Paraguay

Mit warmen Worten hat sich Stefanie Hertel bei ihrer Fangemeinde aus Paraguay gemeldet. „Liebe Grüße aus Paraguay“, schrieb die Sängerin auf Facebook und machte deutlich, wie sehr sie die Reise bewegt. Besonders die Begegnungen vor Ort hinterließen Eindruck: „Wir haben hier tolle Menschen kennengelernt, und es macht Freude, mit ihnen Zeit zu verbringen in diesem so wundervollen Land. Es ist unglaublich zu sehen, wie hier die deutsche Sprache und Kultur gelebt wird.“

Auch in ihrer Rückschau klingt große Begeisterung mit. „Unsere Paraguay-Reise ist beeindruckend“, fasst Stefanie Hertel ihre Eindrücke zusammen. Das Land sei sehr interessant gewesen, vor allem aber hätten sie die Menschen begeistert, erklärt sie. Gerade dieser persönliche Austausch scheint für die Künstlerin den entscheidenden Unterschied gemacht zu haben.

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Ein Konzert mit viel Nähe zum Publikum

Rund 700 Fans kamen zu ihrem Konzert vor Ort, und die Resonanz habe sie tief berührt. Dass viele Zuschauer ihre Lieder von Anfang bis Ende mitsingen konnten, obwohl sie selbst nie in Deutschland waren, habe die Sängerin besonders beeindruckt. Der Grund dafür liegt in der Geschichte vieler Familien vor Ort: Es handelt sich um Nachfahren der Mennoniten, in deren Alltag deutsche Sprache und kulturelle Traditionen bis heute eine wichtige Rolle spielen.

Stefanie Hertel zeigt sich dankbar darüber, dass ihre Musik dort offenbar eine besondere Vertrautheit auslöst. Für eine Künstlerin ist es etwas Besonderes, wenn ein Publikum nicht nur zuhört, sondern die Texte kennt und die Songs mit großer Selbstverständlichkeit mitsingt. Genau diese Erfahrung habe die Reise für sie unvergesslich gemacht.

Zurück in Deutschland: Ein voller Terminkalender

So eindrucksvoll die Zeit in Paraguay gewesen sein mag, lange pausieren kann Stefanie Hertel nicht. Ihr Terminkalender ist prall gefüllt, und schon kurz nach der Rückkehr wartet der nächste wichtige Termin in Deutschland. Am Sonntag steht sie bei der letzten Sendung von „Immer wieder sonntags“ auf der Showbühne. „Es erfüllt mich mit einer Mischung aus Dankbarkeit und Wehmut“, sagt sie über diesen Auftritt.

Die ARD-Sommershow hat für die Sängerin über viele Jahre einen festen Platz gehabt. Unvergessliche Momente verbindet sie mit dem Format, das 21 Jahre lang von ihrem Ex-Mann Stefan Mross moderiert wurde. Dass diese Ära nun zu Ende geht, dürfte nicht nur für die Zuschauer, sondern auch für Stefanie Hertel selbst ein besonderer Moment sein.

Stefan Mross moderiert am Sonntag in der ARD seine letzte Sendung "Immer wieder sonntags"

Ein Ende mit vertrauten Erinnerungen

Mit „Immer wieder sonntags“ verbindet die Musikerin offenbar nicht nur berufliche, sondern auch persönliche Erinnerungen. Gerade im Unterhaltungsgeschäft sind solche Formate oft mehr als nur eine Bühne: Sie begleiten Künstlerinnen und Künstler über viele Jahre hinweg, schaffen Wiedererkennungswert und sind Teil ihrer öffentlichen Geschichte. Für Stefanie Hertel bedeutet der letzte Auftritt daher auch ein Stück Abschied von einem vertrauten Sommer-Ritual.

Backen mit der ganzen Familie

Neben ihren musikalischen Verpflichtungen steht auch privat noch einiges an. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Lanny und ihrer Tochter Johanna bringt Stefanie Hertel in diesem Jahr ihr erstes Backbuch heraus: „Wir lieben Backen“. Das Projekt passt gut zu einer Familie, die gern gemeinsam in der Küche steht und neue Ideen ausprobiert.

Das Buch versammelt neben echten Familienklassikern auch raffinierte Rezepte. Dazu gehören etwa Lannys Cremeschnitten aus Blitzblätterteig und der Quarkkuchen von Stefanies Mutter. Gerade diese Mischung aus Tradition und neuen Ideen dürfte viele Leserinnen und Leser ansprechen, die nicht nur nach Rezepten, sondern auch nach persönlichen Geschichten suchen.

Wenn Backen zum Familienerlebnis wird

Bei den Hertels scheint Backen mehr zu sein als bloßes Kochen nach Anleitung. Die Sängerin beschreibt, dass in der Küche viel gelacht und auch genascht wird, wenn die Familie gemeinsam ausprobiert, was funktioniert und was noch verbessert werden kann. So entsteht ein Projekt, das nicht nur alltagstauglich wirkt, sondern auch einen Einblick in das private Familienleben gibt.

Damit in der Küche nichts schiefgeht, hat Stefanie Hertel ihre Tochter Johanna an ihrer Seite, die als gelernte Konditorin fachlich unterstützt. Diese Kombination aus Erfahrung, Leidenschaft und handwerklichem Können dürfte dem Backbuch zusätzliche Glaubwürdigkeit verleihen. Für viele Fans ist es sicher auch spannend, ihre bekannte Sängerin in einer ganz anderen Rolle zu erleben.

Mit ihrer Familie bringt Stefanie Hertel das Buch "Wir lieben Backen" heraus

Neue Musik im Herbst

Auch musikalisch bleibt Stefanie Hertel aktiv. Im Herbst soll eine neue Single erscheinen, mit der sie an ihre Karriere als Schlagersängerin anknüpft. Damit zeigt sie erneut, wie breit ihr berufliches Spektrum inzwischen ist: Musik, Fernsehen, Familienprojekte und persönliche Reisen fügen sich bei ihr zu einem sehr vollen Jahr zusammen.

Die Eindrücke aus Paraguay, der emotionale Abschied von „Immer wieder sonntags“, das neue Backbuch und die kommende Single machen deutlich, wie eng bei Stefanie Hertel Beruf und persönliche Leidenschaft miteinander verbunden sind. Für ihre Fans bleibt sie damit auf mehreren Ebenen präsent – als Sängerin, als Familienmensch und als sympathische Botschafterin ihrer ganz eigenen Lebensfreude.

Matthias Fischer
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Matthias Fischer

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