Ein Bericht von Jana Ehrke
Für ihre Teilnahme an Aktival24 erlebten die Jugendlichen des Jugendclubs Lauterbach eine ganz besondere Ehrung. Neben Falk Hentschel, Bürgermeister der Gemeinde Ebersbach, übergab der diesjährige Schirmherr des Aktionstages, Alexander Dierks den Pokal an die Jugendlichen.
Nach einer Besichtigung des neu eingerichteten Jugendclubs an der Schloßallee 6 und einer kurzen Runde durch den Schlosspark, traf sich der oberste Repräsentant des Landtags zu einer Gesprächsrunde mit weiteren Jugendlichen aus dem Landkreis. Organisiert wurde die Auftaktveranstaltung vom Kreisjugendring Meißen und dem Jugendforum Meißen.
Zu dem Treffen erschienen Jugendliche aus selbstverwalteten Jugendclubs aus der Umgebung sowie TeilnehmerInnen des Jugendforums Meißen. In der Vorstellungsrunde betonte der Landtagspräsident die Wichtigkeit des Projekts „Flexibles Jugendmanagement“ und drückte seine Wertschätzung für die Kinder- und Jugendarbeit aus. Er möchte die jungen Leute zu mehr Beteiligung ermutigen, vor allem auch zur Kritik, in einer sachlichen Art und Weise.
„Warum machen wir das hier? Es ändert sich doch eh nichts“ fragt eine Teilnehmerin abseits des Positionsspiels. Die Frage wurde anonymisiert nach der Gesprächsrunde an Herrn Dierks weitergegeben und er drückt sein Verständnis dafür ohne Umwege aus: „Politik ist langsam, weil natürlich viele Leute und Betrachtungsweisen in den Prozess mit einbezogen werden müssen.“ Dennoch, oder gerade deswegen, sind solche Gesprächsrunden wie in Lauterbach mit den betreffenden Menschen vor Ort so wichtig. „Es herrscht eine ganz andere Atmosphäre und Offenheit, wenn sich jemand in seiner vertrauten Umgebung mitteilt, als in einem kahlen Büro.“ Diese Themen nehme er selbstverständlich mit und sie beeinflussen natürlich auch seine parteiliche Arbeit.
Nach einer Bratwurst vom Grill macht sich Alexander Dierks wieder auf den Weg und zurück bleibt eine spürbar angenehme Atmosphäre, in der alle Anwesenden die Veranstaltung noch ruhig ausklingen lassen.
Dieser Artikel ist im Rahmen des Projekts "Bürger machen Journalismus" entstanden.
Mehr Informationen zum Projekt - und wie auch Sie teilnehmen können - finden Sie unter: www.buergerjournalismus-sachsen.de