Sachsen Landtagspräsident Alexander Dierks kam zu Karfreitag auf den Wilsdruffer Friedhof, um innezuhalten. Er erinnerte gemeimnsam mit dem Chef des Landeskommandos Sachsen Oberst Marco Tkotz an die Gefallenen des Karfreitagsgefechts von Kunduz im Jahr 2010. Drei deutsche Soldaten verloren damals ihr Leben. Ihr Tod markiere einen Einschnitt in der öffentlichen Wahrnehmung des Auslandseinsatzes und führte vielen vor Augen, welchen Preis der Dienst in Krisengebieten fordern kann, so der Landtagspräsident.
Unter den Gefallenen war der Stabsgefreite Robert Hartert, der in Wilsdruff seine letzte Ruhe fand. Als Vorsitzender des Volksbundes der Kriegsgräberfürsorge Sachsen war es Alexander Dierks ein Anliegen, im Stillen an seine Opferbereitschaft zu erinnern – stellvertretend für alle, die im Einsatz ihr Leben verloren haben. Das Gedenken gilt auch den Familien, Kameradinnen und Kameraden, die mit der Lücke weiterleben müssen.
Ihr Einsatz mahnt, Frieden und Sicherheit nie als selbstverständlich zu betrachten. Erinnerung bleibt Verpflichtung: zu Verantwortung, zu Maß und zum unermüdlichen Einsatz für Frieden.