In Sachsen sorgen 290 bevollmächtigte Bezirksschornsteinfeger dafür, dass von Heizungen und Öfen keine Gefahren ausgehen. Sie überprüfen in ihren Kehrbezirken zweimal innerhalb von sieben Jahren die Betriebs- und Brandsicherheit der Feuerstätten und halten die Ergebnisse in einem Kehrbuch fest. Neue Feuerungsanlagen werden vor der Inbetriebnahme durch die Bezirksschornsteinfeger abgenommen. Das teilte die Landesdirktion Sachsen mit.
„Schornsteinfeger sind als Glücksbringer seit dem Mittelalter bekannt. Damit die Sicherheit von Feuerstätten keine Frage des Glücks ist, dafür sind im Freistaat 290 engagierte Bezirksschornsteinfeger im staatlichen Auftrag unterwegs“, so Béla Bélafi, Präsident der Landesdirektion Sachsen (LDS).
Die Landesdirektion Sachsen ist für Ausschreibung und Bestellung der bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger im Freistaat zuständig. Die Auswahl erfolgt nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung. Eine Bestellung ist auf sieben Jahre befristet, eine Wiederbestellung ist möglich. In der Regel endet die Bestellung mit Vollendung des 67. Lebensjahres. Derzeit sind 290 von insgesamt 320 Kehrbezirken besetzt. Für die übrigen Bezirke mussten Vertretungen durch benachbarte Bezirksschornsteinfegermeister angeordnet werden, teils wurden Kehrbezirke aufgeteilt, um die Aufgaben weiterhin sicherzustellen.