Wird es eine festere Zusammenarbeit der Umland-Gemeinden von Dresden geben? Die Expansion der Chipindustrie im Norden der Landeshauptstadt scheint hier eine Entwicklung anzustoßen. Auf eine Anfrage von Kreisrätin Gunda Thielking vom Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) berichtet Landrat Hänsel von der „Klärung einer neuen Form der interkommunalen Zusammenarbeit“ der Umland-Gemeinden, die sich bislang nur lose zur sogenannten Erlebnisregion Dresden zusammengefunden haben, um gemeinsame wirtschaftliche Interessen besser zu vertreten. Die hier beteiligten Kommunen, zu denen neben Radebeul, Coswig und Meißen unter anderem auch Klipphausen gehört, haben laut Hänsel ein Gutachten beauftragt, „welches eine Wohnflächenpotentialanalyse, eine Gewerbeflächenpotentialanalyse und eine Begutachtung zur Rechtsform einer stetigen künftigen Zusammenarbeit“ beinhalte. Thielking hatte in ihrer Anfrage nach einer „Metropolregion Dresden analog der Metropolregion Mitteldeutschland“ gefragt, von der besonders Stadt und Umland von Leipzig bis heute enorm profitierten.