Nach einer umfangreichen Güterichterverhandlung vor dem Verwaltungsgericht Dresden sind zwei anhängige Klagen von Anwohnern gegen der Stahlwerksbetreiberin am Standort Riesa erteilte behördliche Genehmigungen durch einen gerichtlichen Vergleich beigelegt worden. Betroffen waren die Verfahren mit den Aktenzeichen 3 K 3806/14 und 3 K 2306/19. Der Vergleich wurde am 7. April 2026 vor dem Verwaltungsgericht Dresden geschlossen und geht auf eine Abschlussvereinbarung aus einem gerichtlichen Mediationsverfahren zurück, teilte das Verwaltungsgericht Dresden mit.
Wie die Beteiligten mitteilen, ist es durch die gerichtliche Mediation gelungen, eine in Riesa seit über zwei Jahrzehnten bestehende Konfliktsituation einvernehmlich zu beenden. Beteiligt waren einzelne angrenzende Anwohner, das Unternehmen Feralpi Stahl, das am Standort ein Stahlwerk sowie zwei Walzwerke betreibt, und der Freistaat Sachsen. Mit dem Vergleich sei der Grundstein für ein konstruktives Miteinander gelegt, um weitere Rechtsstreitigkeiten zu vermeiden.