Die Gemeinde Stauchitz hat gemeinsam mit SachsenEnergie die Kommunale Wärmeplanung gestartet. Das teilte SachsenEnergie mit. In den kommenden Monaten soll untersucht werden, wie die Haushalte und weiteren Gebäude in der Gemeinde derzeit mit Wärme versorgt werden und welche Möglichkeiten für eine langfristig tragfähige Wärmeversorgung bestehen.
Im Mittelpunkt steht zunächst eine Bestandsaufnahme. Dabei werden die vorhandenen Heizsysteme und verwendeten Energieträger im gesamten Gemeindegebiet betrachtet. Anschließend sollen mögliche Potenziale für erneuerbare Energien, Abwärme und weitere lokal verfügbare Wärmequellen untersucht werden. Auch die Frage, in welchen Bereichen grundsätzlich Wärmenetze infrage kommen könnten und wo dezentrale Heizsysteme sinnvoller sind, soll Bestandteil der Planung sein.
Stauchitz umfasst 21 Ortsteile und weist damit sehr unterschiedliche Voraussetzungen für die künftige Wärmeversorgung auf. Bebauungsstruktur, Wärmebedarf und vorhandene Energiequellen unterscheiden sich je nach Ort. Deshalb soll die Gemeinde nicht mit einem einheitlichen Modell betrachtet werden. Stattdessen sollen die einzelnen Bereiche differenziert untersucht und daraus mögliche Entwicklungspfade für die Zukunft abgeleitet werden.