Fast 1.100 km Glasfasern wurden verlegt, rund 4.000 Haushalte und Unternehmen und Institutionen wie Schulen oder Krankenhäuser angebunden: Die Gemeinde Klipphausen hat am Dienstag mit einem feierlichen Projektabschluss in der Evangelische Oberschule Klipphausen die Verlegung eines leistungsstarken Breitbandnetzes abschließen können. Das teilte das Wirtschaftsministerium mit. Insgesamt flossen über 39 Millionen Euro Fördergelder in das Projekt, davon 15,7 Millionen Euro im Rahmen der »Digitalen Offensive Sachsen« des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz.
Mirko Knöfel, Bürgermeister der Gemeinde Klipphausen: »Ich freue mich sehr über den erfolgreichen Abschluss dieses für uns großen Breitbandausbauprojektes in unserer Gemeinde Klipphausen. Dank einer zügigen Ausbaugeschwindigkeit gehören wir damit zu den wenigen Kommunen im Landkreis Meißen, die die flächendeckende Breitbanderschließung bereits erfolgreich abgeschlossen haben. Mein besonderer Dank gilt allen beteiligten Institutionen, Firmen, den Mitarbeitern der Verwaltung und insbesondere den Bürgerinnen und Bürgern, die während des gesamten Prozesses teilweise erhebliche Einschränkungen hinnehmen mussten. Ein Glasfaseranschluss ist wesentlicher Baustein für die Zukunft von ländlichen Gemeinden. Gemeinsam haben wir einen wichtigen Schritt in diese digitale Zukunft gemacht!«
Bereits im Jahr 2018 hat die Gemeinde den ersten Antrag für den Ausbau des Breitbandnetzes eingereicht und bewilligt bekommen. Im Jahr 2020 erfolgte der Baustart. Zwischendurch wurden die Anträge aufgrund veränderter Bedürfnisse und Projektänderungen mehrmals angepasst.