Kommunen mit mindestens 5.000 Einwohnern und Verkehrsunternehmen können sich derzeit um Fördermittel für nachhaltige Mobilitätsprojekte bewerben. Aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und dem Just Transition Fund (JTF) stehen bis 2027 insgesamt 268 Millionen Euro zur Verfügung. Das teilte das Ministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung am Sonntag mit.
Verkehrsministerin Regina Kraushaar äußerte sich optimistisch über die Fördermöglichkeiten: "Gemeinsam mit Kommunen und Verkehrsunternehmen können wir tolle Projekte im besten Wortsinn auf die Straße bringen. Möglich ist dabei vieles: Von emissionsfreien Busflotten über digitale Plattformen bis hin zu Car-Sharing-Hubs, die bislang weiße Flecken schließen." Mit den Mitteln können man das Leben vor Ort ganz konkret verbessern helfen.
Unter den antragsberechtigten Förderern sind Nahverkehrsunternehmen, Städte und Gemeinden mit mindestens 5.000 Einwohnern sowie Verkehrsverbünde. Die Richtlinie Mobilität bietet eine Vielzahl an Fördergegenständen, darunter den Ausbau von Mobilitätspunkten, die Etablierung von Fahrradmietsystemen und Vorhaben zur Einführung des automatisierten Fahrens im ÖPNV. Insbesondere wird auch die Erstellung nachhaltiger Verkehrsentwicklungspläne nach Leitlinien der Europäischen Kommission gefördert.