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Rentner betrogen: Ermittlungen gegen zwei falsche Polizisten

Rentner betrogen: Ermittlungen gegen zwei falsche Polizisten
Symbolbild Geld / pixabay stevepb
Von: Meißen News
Staatsanwaltschaft Dresden und Polizeidirektion Dresden ermitteln gegen einen 27-jährigen Türken und eine 20-jährige Deutsche wegen mutmaßlichen bandenmäßigen Telefonbetrugs an Seniorinnen.

Her mit dem Geld. Die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizeidirektion Dresden ermitteln gegen einen 27-jährigen Türken und eine 20-jährige Deutsche. Beide stehen im Verdacht des gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs in drei Fällen. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die Beschuldigten zwischen dem 29. Januar 2026 und dem 12. Februar 2026 in Dresden sowie in Radeberg ältere Mitbürgerinnen mit einer bekannten Betrugsmasche getäuscht haben. Das teilte die Polizei mit.

Demnach gaben sich die Anrufer am Telefon wahrheitswidrig als Polizisten aus. Mit der Schilderung einer vollständig erfundenen Geschichte sollen die Geschädigten dazu gebracht worden sein, Bargeld und Wertgegenstände zu übergeben. Am 29. Januar 2026 soll eine 90-jährige Frau in Dresden 5.000 Euro Bargeld herausgegeben haben. Am 3. Februar soll eine 81-Jährige in Dresden Bargeld und Schmuck im Gesamtwert von mindestens 18.000 Euro an die Täter übergeben haben. In einem weiteren Fall soll eine 83-jährige Geschädigte am 12. Februar 2026 in Radeberg zur Herausgabe von 6.000 Euro Bargeld veranlasst worden sein.

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Am 12. Februar wurden die beiden Beschuldigten vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Dresden beantragte gegen beide Haftbefehle. Der Ermittlungsrichter erließ den Haftbefehl gegen den 27-Jährigen antragsgemäß; er befindet sich seither in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl gegen die 20-Jährige wurde zwar ebenfalls erlassen, jedoch gegen geeignete Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Beide Beschuldigte sind nach Angaben der Ermittler nicht vorbestraft. Zu den Tatvorwürfen machten sie bislang keine Angaben. In dem Fall aus Radeberg konnte das entwendete Bargeld in Höhe von 6.000 Euro der 83-jährigen Geschädigten inzwischen zurückgegeben werden. Die Ermittlungen dauern an.

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