Am Jugend- und Kulturzentrum White House auf der Kötzschenbrodaer Straße 60 in Radebeul finden noch bis voraussichtlich Ende Juni verschiedene Lärmmessungen statt. Das teilte die Stadtverwaltung Radebeul mit. Die Stadt hat dafür einen Sachverständigen für Schallimmissionsschutz beauftragt, der alle auf die umliegende Nachbarschaft einwirkenden Schallereignisse erfasst und bewertet. Die betroffenen Nachbarinnen und Nachbarn sind in den Prozess eingebunden.
Ziel der Messungen ist es, eindeutig festzustellen, welche Lärmimmissionen in welcher Stärke aus dem White House zu den jeweiligen Nachbarn gelangen. Die verschiedenen Lärmquellen – darunter Musikbeschallung in den Innenräumen, Beschallung im Außenbereich sowie die Nutzung der Skateranlage – werden dabei einzeln und unabhängig voneinander an verschiedenen Tagen gemessen. Nur so lässt sich zweifelsfrei zuordnen, welche Immissionen von welchem Emissionsort stammen.
Die JuCo Soziale Arbeit gGmbH als Betreiberin des Hauses koordiniert die Messungen in enger Zusammenarbeit mit dem Lärmschutzgutachter und der Stadtverwaltung. Die Daten werden anschließend intern ausgewertet. Auf dieser Grundlage soll das künftige Nutzungskonzept des White House rechtlich abgesichert und überarbeitet werden. Ziel ist es, den Betrieb des Jugend- und Kulturzentrums nachhaltig und verträglich für alle Beteiligten zu gestalten und ein nachbarschaftliches Miteinander zu fördern. Bei Rückfragen stehen Peter Heilsberg und Robert Kaiser von der JuCo Soziale Arbeit gGmbH zur Verfügung.