Wenn Erfahrung, Spielfreude und musikalische Neugier aufeinandertreffen, kann ein besonderes Konzertformat entstehen. Das kündigt sich für den 3. Mai in der Dresdner Whisky Manufaktur an: Dirk Zöllner und Julian Wolf präsentieren unter dem Titel „Betreutes Musizieren“ ein intimes Unplugged-Programm.
Zwischen dem Berliner Rockveteranen Zöllner und dem Gitarristen Wolf aus Radebeul liegen 36 Jahre. Musikalisch wirkt diese Distanz jedoch aufgehoben: Beide setzen auf handgemachte Songs und haben bekannte Zöllner-Stücke behutsam neu arrangiert – akustisch, reduziert und mit Fokus auf Stimme und Gitarre.
Entstanden ist das Projekt mit einer Portion Zufall und Humor. Bei einem Benefizkonzert der Jazztage im Dresdner Kulturpalast kündigte Zöllner spontan ein „neues Duo-Projekt“ an. Aus dem zunächst scherzhaften Moment entwickelte sich eine feste Zusammenarbeit. Wolf spricht von einer Idee, die „Wirklichkeit geworden“ sei; Zöllner verweist trocken auf das passende Zusammenspiel.
Der Abend soll bewusst auf große Effekte verzichten. Stattdessen setzen die Musiker auf Geschichten zwischen den Liedern, Einblicke ins Entstehen der Songs und die Nähe zum Publikum – als Dialog, der zeigt, wie fruchtbar Generationen voneinander profitieren können.