Ein Austritt von Quecksilber in der Studienakademie Riesa hat am Donnerstagmorgen einen umfangreichen Gefahrguteinsatz ausgelöst. In einem Chemieraum war eine unbekannte Flüssigkeit festgestellt worden. Das teilte die Feuerwehr Riesa mit.
Die Einsatzkräfte wurden am 30. April, um 7:33 Uhr in die Rittergutsstraße alarmiert. Zunächst bestand der Verdacht, dass es sich bei dem Stoff um Quecksilber handeln könnte. Nach dem Eintreffen wurden umgehend spezielle Schutzmaßnahmen eingeleitet. Trupps gingen unter Chemikalienschutzanzügen (CSA) in den betroffenen Raum vor.
Parallel dazu richtete die Feuerwehr eine Dekontaminationsstrecke ein, um die eingesetzten Kräfte nach dem Kontakt mit dem Gefahrstoff zu reinigen. Der Chemieraum wurde vollständig durchsucht und eine Probe des Stoffes entnommen. Die Analyse bestätigte den Verdacht: Es handelte sich tatsächlich um Quecksilber. Im weiteren Verlauf beseitigten die eingesetzten Spezialkräfte die Gefahr fachgerecht. Nach rund vier Stunden konnte der Einsatz beendet werden. Angaben zu verletzten Personen oder Evakuierungen machte die Feuerwehr nicht.