Niederlage beim letzten Heimspiel der Eislöwen Dresden
Zum letzten Heimspiel der Saison empfingen die Dresdner Eislöwen die Löwen Frankfurt. Im Line-up blieb alles unverändert, Janick Schwendener startete im Tor. Beide Teams kamen im ersten Drittel zu Chancen, doch lange fehlte die letzte Konsequenz im Abschluss. Erst kurz vor der Pause schlugen die Gäste zu: In der 19. Minute traf Matthew Wedman zur Frankfurter Führung, mit der es in die Kabinen ging.
Nach Wiederbeginn erhöhte Frankfurt den Druck – und den Vorsprung. Fabio Kose baute in der 25. Minute auf 0:2 aus. Dresden reagierte mit mehr Tempo und belohnte sich: Connor Korte verkürzte in der 32. Minute und erzielte damit seinen ersten Treffer in der PENNY DEL. Wenig später saß Frankfurts Noah Dunham wegen Beinstellens auf der Strafbank. Das Dresdner Powerplay nutzte Simon Karlsson in der 34. Minute zum 2:2 – ebenfalls sein erstes DEL-Tor. Die Antwort der Mainstädter folgte jedoch umgehend: Dennis Lobach stellte in der 36. Minute auf 2:3, zugleich der Stand nach 40 Minuten.
Connor Korte traf in der 32. Minute zum Anschluss.
Im Schlussdrittel bot sich den Eislöwen zunächst eine weitere Überzahl nach einer Haken-Strafe gegen Cameron Brace (43.), doch die Sachsen konnten daraus keinen Profit ziehen. Karlsson musste anschließend selbst nach einem Stockschlag in die Kühlbox, das Unterzahlspiel blieb ohne Folgen. Eine weitere Dresdner Strafe wegen zu vieler Spieler nutzten die Gäste dann jedoch: Nathan Burns traf im Powerplay in der 55. Minute zum 2:4. Dresden stemmte sich gegen die Entscheidung, Austin Ortega verkürzte in der 56. Minute auf 3:4.
In der Schlussphase nahm Dresden Schwendener zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis. Frankfurt bestrafte das Risiko: Wedman traf in der 59. Minute ins leere Tor, Brace legte in der 60. Minute nach. Kurz darauf verkürzte Matthias Pischoff noch einmal – auch für ihn der erste Treffer in der PENNY DEL. Am Ende stand trotz dreier Premieren-Tore eine 4:6-Heimniederlage.
Trainer Gerry Fleming würdigte die Moral seiner Mannschaft und den Rückhalt von den Rängen: Die Spieler hätten bis zum Ende gekämpft und sich nie aufgegeben. Den Support der Fans über die gesamte Saison bezeichnete er als außergewöhnlich.