Im Zusammenhang mit dem Tod eines 40-jährigen Deutschen führen die Staatsanwaltschaft Dresden und die Polizeidirektion Dresden aktuell ein Todesermittlungsverfahren. Das teilten die Behörden am Montag mit.
Die Polizei wurde am 21. August gegen 12:30 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus an der Großenhainer Straße in Dresden gerufen, weil ein dort lebender Mieter – wahrscheinlich unter dem Einfluss von Alkohol und/oder Betäubungsmitteln – randalierte und Gegenstände vom Balkon warf. Da der Betroffene bei Eintreffen der Polizei nicht zu kooperativem Verhalten zu bewegen war, musste er zur Abwehr der von ihm ausgehenden Gefahr für dritte Personen fixiert werden, u. a. um ihm Handfesseln anzulegen. Dabei wurde er plötzlich reanimationspflichtig. Unverzüglich eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen, die von einem – bereits zur Prüfung einer Zwangseinweisung des Betroffenen in ein psychiatrisches Krankenhaus herbeigerufenen – Notarzt fortgeführt wurden, blieben ohne Erfolg.