Meißner Mittelständler in der Radebeuler Papierfabrik
Meißen setzte Mittwoch erneut ein deutliches Signal für Zusammenarbeit und Transparenz: Beim Treffen der MIT Meißen kamen engagierte Unternehmer mit Fachleuten aus der Verwaltung zusammen. Rund 50 Teilnehmer folgten der Einladung und waren diesmal bei der Papierverarbeitung Peters GmbH & Co. KG in Radebeul zu Gast. Das teilte die Mittelstandsvereinigung Meißen mit.
Für ein breites Themenspektrum sorgten hochkarätige Gesprächspartner: Andreas Handschuh, Chef der sächsischen Staatskanzlei, sprach über Perspektiven der Verwaltungsmodernisierung und die Bedeutung verlässlicher Verfahren. Gastgeber und Geschäftsführer Peters gab Einblicke in die Praxis eines produzierenden Unternehmens und zeigte auf, wo bürokratische Anforderungen Abläufe bremsen und Investitionen erschweren können. Ergänzend beleuchteten die Steuerberater von Schneider + Partner Dresden praxisnahe Aspekte rund um Forschungszulagen und deren Umsetzung in Unternehmen.
Auch aktuelle Fördermöglichkeiten standen im Mittelpunkt. Eine Fördermittelberaterin der Sächsischen Aufbaubank stellte Instrumente vor, die insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen bei Innovationen, Modernisierung und Wachstum helfen können. Ein Betriebsrundgang durch die Papierverarbeitung Peters rundete die Veranstaltung ab und ermöglichte konkrete Einblicke in Prozesse und Herausforderungen vor Ort. Im anschließenden Networking wurden Kontakte vertieft und Themen aus den Gesprächsrunden weitergeführt.
Als weiterer Höhepunkt wurde die Gründung des „Jungen Mittelstands“ innerhalb der MIT Meißen bekannt gegeben. Die neue Plattform richtet sich an junge Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Nachwuchsführungskräfte und soll künftig Raum für Vernetzung, Ideenaustausch und innovative Ansätze bieten.