Haben Sie einen Plan, um die Verluste der Elblandkliniken zu verringern?
Ja, natürlich. Es gibt ein umfangreiches Konzept des Vorstandes, das allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Aufsichtsrat bekannt ist. Nach dem wird gearbeitet. Nur als einfaches Beispiel, wir müssen nicht an allen drei Standorten Kniegelenke operieren. Es genügt, wenn man das an einem Standort macht und alle Kapazitäten dort konzentriert. Das lenkt Betten und Ressourcen an anderer Stelle frei. Das Konzept hat Zustimmung gefunden, ist auch mit dem Freistaat abgestimmt und wird uns in die Lage versetzen, zukunftsfähig zu handeln.
Werden Sie ein Krankenhaus schließen müssen, Radebeul zum Beispiel, weil es ja so dicht an Dresden liegt?
Nein. Auch Radebeul wird nicht geschlossen. Der Standort kann so spezialisiert werden – wie die anderen Häuser auch, dass er den Marktbedingungen gerecht wird. Es ist Fakt, alle drei Häuser bleiben bestehen und wir konzentrieren uns auf die Dinge, die wir in dieser Konzeption verankert haben. Wir sind zwar noch in den roten Zahlen, aber die roten Zahlen werden jedes Jahr weniger. Im Jahr 2026 wollen wir wieder eine schwarze Null schreiben.