Noch eine Plastik für Lommatzsch. Durch einen Bildhauerwettbewerb im Projekt „Kunst und Kultur im ländlichen Raum“ soll am Ende des Jahres ein neues Kunstwerk den Sachsenplatz in Lommatzsch ergänzen. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt dürfen sich daran beteiligen: Bis zum 10. Mai können sie über einen der drei Kandidaten abstimmen, dessen Entwurf künftig den Platz prägen könnte. Der Prozess ist öffentlich, um Kunst zu einer alltäglichen Begegnung in der Stadt zu machen. Dazu trafen sich am Samstag rund 30 Teilnehmer zu einem Symposium in Lommatzsch.
Nach Angaben der Stadt wurden aus 29 Bewerbungen drei Künstler von einer siebenköpfigen Jury ausgewählt, um ihre Entwürfe vorzustellen. Die Jury setzte sich aus drei von der Stiftung benannten Jurymitgliedern, drei Stadträten sowie einer Stimme der Bürgermeisterin der Stadt Lommatzsch, Anita Maas, zusammen. Die Teilnehmer des Symposiums – darunter Bürgerinnen und Bürger aus Lommatzsch und Umgebung, Vertretern des Landeskulturverbandes sowie des Kulturraums – konnten den langjährigen Förderer der Stadt und Stiftungschef Francois Maher-Presley begrüßen. Bürgermeisterin Anita Maas eröffnete das Symposium mit den Worten: „Kultur regt Kreativität an, ist Entwicklung – damit auch die Stadt Lommatzsch sich stetig weiterentwickeln kann.“ Auch Förderer Maher-Presley betonte, dass Kunst etwas auslösen müsse, ein Teil des Alltags sein und sich entwickeln dürfe.
