Der Landkreis Meißen als Träger der öffentlichen Jugendhilfe berichtet über den aktuellen Arbeitsstand der Jugendhilfeplanung. Ziel ist, sicherzustellen, dass die erforderlichen Angebote ausreichend zur Verfügung stehen und sich an den realen Bedarfen orientieren. Das teilte Landrat Ralf Hänsel in einer Vorlage für den Jugendhilfeausschuss vor.
Schutzfaktoren und Handlungsansätze
Als zentrale Schutzfaktoren wurden über alle Teams hinweg soziale Kompetenzen, moralische Überzeugungen und klare Normen sowie Anerkennung und Gelegenheiten für prosoziale Mitwirkung in Familie, Schule und Wohnumfeld herausgestellt. Vor diesem Hintergrund schlagen die Teams vor, die Planungsschwerpunkte auf die systematische Förderung sozialer Kompetenzen und den Ausbau von Anerkennungs- sowie Beteiligungsgelegenheiten in Schule, Familie und Quartier zu legen.
Zur gezielten Reduktion von Risikofaktoren werden Haltungs- und Normenarbeit bei Problemverhalten, peerbezogene Präventionsmaßnahmen, familienunterstützende Angebote sowie vielfältige Bindungsstrategien empfohlen. Solche Maßnahmen sollen antisoziales Verhalten und Jugenddelinquenz wirksam vermindern, indem sie sowohl präventiv wirken als auch vorhandene Ressourcen stärken.