Das lief ja super. Die Meißner CDU-Kreisvorsitzende Bianca Wunderwald ist sehr froh, dass ihr Kreisvorstand bereits vor drei Wochen den Termin für die Wahl des Bundestagsdirektkandidaten auf den 15.November festgelegt hatte. Damit konnte das Berliner Ampel-Aus die Abläufe in Meißen nicht stören.
Auf der Versammlung in der Winzergenossenschaft Meißen wurde Titus Reime mit 73 Stimmen zum Direktkandidaten der CDU für den Wahlkreis 154 (Meißen) nominiert. Titus Reime ist gelernter Rettungsassistent und Betriebswirt für Marketing. Er verfügt über berufliche Erfahrungen in sozialen Berufen und ist Geschäftsführer des Krebsregisters bei der Landesärztekammer in Sachsen, so die CDU Meißen in einer Mitteilung. Der 47-jährige wohnt in Radebeul, ist evangelisch, verheiratet und hat drei Kinder. Er sagte: „Deshalb bin ich überzeugt, dass wir unseren Willen zur Veränderung aus dem Landkreis nach Berlin tragen sollten.“ Er könne sich noch gut an die DDR erinnern, seine Eltern waren beide Pfarrer. „Ich habe die Macht der Unfreiheit und der Freiheit kennen gelernt. Freiheit muss man sich erkämpfen“. Er sei seit über 20 Jahren politisch aktiv, habe bei der Jungen Union angefangen.