Der Mikrozensus 2026 hat in Sachsen begonnen. Wie das Statistische Landesamt Sachsen mitteilte, werden von Januar bis Dezember rund 20.000 Haushalte – etwa ein Prozent der Bevölkerung – zu Themen wie Haushaltsstruktur, Erwerbstätigkeit, Arbeitsuche, Ausbildung, Einkommensquellen und in diesem Jahr zusätzlich zur Wohnsituation befragt. Die Erhebung ist eine gesetzlich vorgeschriebene Stichprobenbefragung mit Auskunftspflicht und dient auch internationalen Vergleichen von Arbeitsmarkt- und Lebensbedingungen. Doch das könnten sich Betrüger zu Nutze machen, warnt die Stadt Großenhain.
Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass die Befragungen in der Regel telefonisch stattfinden. Bürger sollten misstrauisch sein, wenn sich Personen unangekündigt an der Haustür als Mikrozensus-Interviewer ausgeben. In Einzelfällen könnten Betrüger diesen Vorwand nutzen, um an persönliche Daten zu gelangen oder sich Zutritt zu Wohnungen zu verschaffen. Im Zweifel rät die Stadtverwaltung, zunächst beim Statistischen Landesamt nachzufragen oder das Polizeirevier Großenhain zu kontaktieren, bevor man Auskünfte erteilt oder Fremde hereinlässt.