Die Feuerwehr Meißen hat sich bei einem Ausbildungsdienst intensiv mit Elektro-Kleinbussen im öffentlichen Nahverkehr beschäftigt. Wie die Feuerwehr mitteilte, fand die Schulung auf dem Betriebshof der Verkehrsgesellschaft Meißen mbH statt. Anlass war die Inbetriebnahme der ersten Elektro-Kleinbusse Anfang April.
Im Mittelpunkt der Ausbildung stand die eingesetzte Hochvolttechnik. Vorgestellt wurden unter anderem die verbauten Batteriesysteme sowie die Ladeinfrastruktur am Standort. Darüber hinaus ging es um sicherheitsrelevante Unterschiede zwischen Elektrofahrzeugen und konventionell angetriebenen Bussen, insbesondere mit Blick auf mögliche Einsatzlagen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf einsatztaktischen Fragen aus Sicht der Feuerwehr. Dabei wurden potenzielle Gefahren wie Brände im Hochvoltsystem oder besondere Risiken bei Unfällen thematisiert. Auch notwendige Erstmaßnahmen im Ereignisfall waren Teil der Einweisung. Neben einer technischen Einführung erhielten die Einsatzkräfte bei einem Rundgang über das Betriebsgelände Einblicke in die Abläufe des Verkehrsbetriebs. Zudem bestand die Möglichkeit, selbst eine kurze Strecke mit einem der neuen Elektrobusse mitzufahren.