Die pädagogische Arbeit, das teiloffene Konzept und die inklusiven Angebote standen diese Woche im Mittelpunkt eines Besuchs von Daniela Kuge (CDU) im Kinderhaus Franziskus in Meißen. Das teilte die Abgeordnete nach ihrem Termin mit. Gemeinsam mit Dr. Daniela Pscheida‑Überreiter, Leiterin des Katholischen Büros Sachsen, verschaffte sie sich einen Überblick über die Arbeit der Einrichtung.
Das Kinderhaus Franziskus betreut 63 Kinder ab zwei Jahren. Geleitet wird es von Christina Händler, die zugleich Präventionsfachkraft beim Caritasverband Meißen ist. Die Einrichtung arbeitet nach einem teiloffenen Konzept: Feste Bezugsgruppen geben Sicherheit und Orientierung, während Funktionsräume frei genutzt werden können. Damit sollen Selbstständigkeit, Wahlmöglichkeiten und verlässliche Strukturen miteinander verbunden werden.
Ein Schwerpunkt liegt auf der inklusiven Betreuung. Jedes Kind werde mit seinen individuellen Fähigkeiten wahrgenommen und im Alltag unterstützt, erklärte die Einrichtung. Ziel sei es, Teilhabe selbstverständlich zu ermöglichen und Kinder in ihrer Entwicklung ganzheitlich zu begleiten.