In Meißen wurde der neue Kinderrechtepfad feierlich eröffnet, ein Gemeinschaftsprojekt des Familienamts und der Bürgerstiftung Meißen, unterstützt durch das Deutsche Kinderhilfswerk. Ziel des Pfads, der aus zehn Stationen besteht, ist es, das Bewusstsein für Kinderrechte zu stärken. Beteiligte Akteure, sowie Kinder aus Kindertageseinrichtungen und Grundschulen, nahmen an der Einweihung am Donnerstag teil. Das teilte die Stadtverwaltung mit.
Katrin Nestler, Leiterin des Familienamts, betonte die Wichtigkeit von Kinderrechten als Menschenrechte, wies aber auch auf bestehende Umsetzungsdefizite hin. Sie dankte allen Mitwirkenden für ihre Unterstützung bei der Realisierung des Lernpfads, der Kinderrechte spielerisch erlebbar macht.

Der Pfad erstreckt sich über Spiel-, Sport- und Erholungsplätze in Meißen-Bohnitzsch bis über die Niederauer Straße. Johanna Singer von der Meißner Bürgerstiftung erläuterte, dass der Pfad bewusst außerhalb der Altstadt angelegt wurde, um alltägliche Orte von Kindern für Reflexionen und Diskussionen über Kinderrechte zu nutzen. Verschiedene Einrichtungen, darunter das Elblandklinikum und die Aritagrundschule, kooperieren bei diesem Projekt.