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Amtsinhaber Maaß und Knöfel bleiben Bürgermeister in Lommatzsch und Klipphausen

Amtsinhaber Maaß und Knöfel bleiben Bürgermeister in Lommatzsch und Klipphausen
Wahlsiegerin in Lommatzsch: Anita Maaß. Foto: CDU Meißen
Anita Maaß ist in Lommatzsch als Bürgermeisterin bestätigt. Mirko Knöfel bleibt in Klipphausen ebenfalls bis 2033 im Amt.

Anita Maaß hat zum vierten Mal die Bürgermeisterwahl in Lommatzsch gewonnen. Die FDP-Politikerin erhielt 49,88 Prozent der Stimmen. AfD-Kandidat Gottfried Striegler kam auf 35,47 Prozent, Rathaus-Mitarbeiterin Susann Kohlmann auf 14,65 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei 65,2 Prozent.

Erstmals gewählt wurde die heute 50-jährige Maaß am 18. September 2005 im Alter von 29 Jahren. 21 Jahre später könnte sie vor ihrer herausforderndsten Amtszeit stehen – so die Einordnung der Sächsischen Zeitung. Im ersten Wahlgang am 6. September hatte Maaß 47,1 Prozent erreicht, Striegler 31,3 Prozent und Kohlmann 21,6 Prozent; damals war die Beteiligung noch höher gelegen.

In Klipphausen verteidigte Amtsinhaber Mirko Knöfel (parteilos) seinen Vorsprung und bleibt weitere sieben Jahre Gemeindeoberhaupt. Laut Auszählung kam er auf 46,1 Prozent – 2.116 der 4.590 gültigen Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei nur 56,5 Prozent (30. August: 63,5 Prozent). Marcel Golz (parteilos, für die AfD im Gemeinderat) erhielt 34,1 Prozent (zuvor 29,5), Brit Reimann-Bernhardt („Gemeinsam für Klipphausen“) 18,9 Prozent (zuvor 24,9), Dirk Benkstein (Bürgernetz24) 1,0 Prozent (zuvor 3,2).

Schon der erste Wahlgang hatte einen Riss nach dem Zusammenschluss Klipphausen/Triebischtal gezeigt: Knöfel stark in Alt-Klipphausen, Golz in den Triebischtaler Bezirken. Knöfel nannte der SZ im Vorfeld Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit als zentrale Aufgabe; auf der Agenda bleiben unter anderem Gewerbegebiet, Windkraft, Geburtenrückgang und Digitalisierung.

Damit bleiben beide Rathausspitzen im Landkreis Meißen in bekannter Hand – bei gesunkener Beteiligung und einem erstarkten AfD-Zweitplatzierten in beiden Kommunen.