Die A4 in Sachsen bleibt auch 2024 ein Sorgenkind im Verkehrsgeschehen des Freistaats. Der ADAC Sachsen berichtet am Donnerstag von einer deutlichen Zunahme der Verkehrsstörungen. Allein auf dem sächsischen Abschnitt der A4 wurden im Vergleich zum Vorjahr über 2.000 zusätzliche Staus gemeldet, was die Gesamtzahl auf beachtliche 9.142 Stauereignisse ansteigen ließ. Eines der Hauptprobleme ist die andauernde Sanierung der Autobahn, bei der 2024 sechs Bauabschnitte, darunter wichtige Strecken zwischen dem Dreieck Nossen und Wilsdruff sowie die Etappen bei Bautzen-West und Weißenberg, im Fokus standen.
Während die Gesamtstaustrecke im Freistaat erfreulicherweise um 8000 Kilometer zurückging, erreichten die Staustunden auf den sächsischen Autobahnen mit 13.027 Stunden eine Rekordhöhe. Auch die Gesamtsumme der gemeldeten Staus, die 18.064 erreichte, zeigt die prekäre Lage deutlich auf. Ein besonderer Brennpunkt ist hierbei weiterhin die A17, die mit einem Anstieg von 1534 auf 3329 Staus zusätzliche Probleme bereitete, vor allem an den Grenzübergängen Ludwigsdorf und Breitenau-Schönwald.