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19 neue Natur- und Landschaftsführer für den Dresdner Heidebogen

Gruppenfoto von rund 20 Menschen vor den Stufen eines roten Klinkergebäudes. Mehrere Frauen und Männer halten gedruckte Zertifikate und kleine, blühende Heidekraut-Pflanzen in den Händen und lächeln in die Kamera.
Frisch zertifiziert für die Region: 19 neue Natur- und Landschaftsführer nahmen beim Heidefest in Königsbrück ihre Urkunden entgegen. Vor dem Backsteingebäude zeigen die Absolventen stolz ihre Zertifikate und Heidekraut-Töpfe. Foto: Regionalmanagement Dresdner Heidebogen
From: Dresden News
Beim Heidefest in Königsbrück haben 19 Frauen und Männer ihr Zertifikat als Natur- und Landschaftsführer erhalten. Künftig sollen sie Einheimische und Gäste durch die Königsbrücker Heide und das Elbe-Röder-Dreieck führen.

Königsbrück. 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben den Lehrgang „Zertifizierte Natur- und Landschaftsführerinnen und -führer" 2026 abgeschlossen. Ihre Zertifikate nahmen sie am Sonntag beim Heidefest in Königsbrück entgegen, nach vier Lehrgangseinheiten und einer bestandenen Abschlussprüfung. Getragen haben die Ausbildung die LEADER-Regionen Dresdner Heidebogen und Elbe-Röder-Dreieck, die Naturschutzgebietsverwaltung Königsbrücker Heide/Gohrischheide und die Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt.

Vier dreitägige Einheiten mit Prüfung

Die Teilnehmenden hatten sich zuvor um die begrenzten, über LEADER geförderten Plätze beworben. In vier dreitägigen Einheiten lernten sie die Natur und Landschaft der Region kennen, dazu Regionalgeschichte und Natur- und Umweltbildung. Zahlreiche Exkursionen führten in das Naturschutzgebiet Königsbrücker Heide/Gohrischheide und die umliegenden Landschaften. Auch pädagogische Grundlagen und betriebswirtschaftliches Wissen gehörten dazu, damit die Absolventen eigene Führungen planen und durchführen können. Die Ausbildung richtete sich nach der Prüfungsordnung des Bundesweiten Arbeitskreises BANU.

„Multiplikatoren" für die Region

Elke Röthig, Vorsitzende des Dresdner Heidebogens, sagte, die Regionen brauchten Menschen, die sich für Natur und Landschaft einsetzen und andere dafür begeistern. Die neuen Führerinnen und Führer könnten dabei „eine wichtige Rolle als Multiplikatoren übernehmen". Mit ihren Angeboten sollen sie Einheimischen und Gästen die Besonderheiten von Natur, Landschaft und Geschichte näherbringen und so die Region stärken.