Ein Kommentar von Christian Rietschel, Haus & Grund Dresden
zum Beitrag von Alexander Spata: Albtraum Altersvorsorge
Wie sie seit der letzten Reform des Wohnungseigentumsgesetzes(WEG) genannt wird, ist wie die in einem sozialistischen Kollektiv (die älteren unter uns werden das aus Vorwendezeiten noch kennen), mit dem gravierenden Unterschied, dass das Handheben Geld kostet. Mancher hat dabei eine größere Hand als andere, vor allem, wenn sich die Mehrheit nach der Größe der Miteigentumanteile oder der Anzahl Wohnungen bestimmt. Da braucht man als kleiner Einzeleigentümer einen langen Atem, Fachwissen und eine Stange Geld. Herrn Spata wünsche ich gutes Gelingen und weiterhin Durchstehvermögen.
In einer GdWE ist es mitunter schlimmer, wie in einer Ehe. Man kann sich leichter scheiden lassen, als sich von einem missliebigen Miteigentümer trennen. "Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht noch was Besseres findet", sagt ein altes Sprichwort. In einer Gemeinschaft, wie in Haus & Grund Dresden e.V., kann man sich austauschen und informieren. Mancher Nachteil ließ sich so schon als Vorteil weiterentwickeln. Eine Mitgliedschaft lohnt sich.