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Zittau: Bundespolizei stoppt 21-Jährigen mit verbotenen Waffen

Zittau: Bundespolizei stoppt 21-Jährigen mit verbotenen Waffen
Symbolbild pixabay
Von: Uwe Tschirner
Die Bundespolizei hat an der polnischen Grenze in Zittau einen 21-jährigen Autofahrer gestoppt. In seinem BMW Kombi fanden die Beamten mehrere verbotene Waffen und gefährliche Gegenstände.

Die Bundespolizei hat am Morgen an der polnischen Grenze in Zittau einen 21-jährigen Autofahrer kontrolliert und dabei mehrere verbotene Waffen sichergestellt. Der Mann war gegen 05:10 Uhr aus Polen kommend in einem BMW Kombi eingereist, als die Beamten wegen der geladenen Fracht genauer hinsahen. Der Tscheche machte nach Angaben der Einsatzkräfte zunächst keinen verdächtigen Eindruck, dennoch führte die Kontrolle zu einem aufsehenerregenden Fund. Im Fahrzeug entdeckten die Polizisten eine nicht zugelassene Luftdruck-Maschinenpistole, ein verbotenes Springmesser, einen Teleskopschlagstock, der ebenfalls unter das Waffengesetz fällt, sowie einen Bajonett-Gewehraufsatz. Hinzu kamen zwei weitere Messer. Alle Gegenstände wurden sichergestellt.

Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann nicht bereits polizeilich in Erscheinung getreten. Gegen den 21-Jährigen wird nun wegen Verstößen gegen das Waffengesetz ermittelt. Er gab an, die teils alten Waffen seinem Onkel zeigen zu wollen. Ob diese Erklärung die Mitnahme der Gegenstände rechtfertigen kann, ist nun Sache der weiteren Ermittlungen. Für die Behörden steht zunächst fest, dass mehrere der aufgefundenen Gegenstände in Deutschland verboten oder nur unter strengen Auflagen erlaubt sind. Gerade an den Grenzübergängen im Raum Zittau kommt es immer wieder zu Kontrollen, bei denen die Bundespolizei auf illegale Waffen, Drogen oder andere verbotene Gegenstände achtet. Der aktuelle Fall zeigt erneut, wie schnell eine routinemäßige Kontrolle zu einem strafrechtlich relevanten Verfahren führen kann. Ein Übersichtsfoto kann auf Anfrage bereitgestellt werden.

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